Die Stiftsruine in Bad Hersfeld

Die Stiftsruine in Bad Hersfeld ist die Ruine der Stiftskirche der ehemaligen Abtei Hersfeld in Bad Hersfeld. Sie gilt als eine der größten romanischen Basiliken nördlich der Alpen und ist heute die größte romanische Kirchenruine der Welt. Die Stiftskirche und die meisten Klostergebäude wurden 1761 im Siebenjährigen Krieg zerstört.

Die spätere Stiftskirche entstand aus einer Einsiedelei, die 736 von Sturmius gegründet wurde. Zwischen 769 und 775 machte Bischof Lullus von Mainz aus der Einsiedelei ein Benediktinerkloster. Gleichzeitig wurde statt der älteren Kapelle eine größere Kirche gebaut, die den Heiligen Simon der Zelot und  Judas Thaddäus geweiht wurde. Im Jahre 780 wurden die Gebeine des heiligen Wigbert von Büraburg bei Fritzlar nach Hersfeld gebracht. Die Fundamente dieser zwei Kirchenbauten wurden bei Ausgrabungen (von Joseph Vonderau im Jahre 1921 und 1922) im südlichen Querhausflügel der heutigen Stiftsruine gefunden.

Abt Bun begann 831 mit dem Bau einer Klosterkirche; diese karolingische Basilika wurde unter Abt Brunwart 850 beendet und im gleichen Jahr von Mainzer Erzbischof Rabanus Maurus geweiht. Der Hauptpatron dieser Kirche wurde Wigbert. Hier liegt auch der Ursprung des Lullusfestes, das noch heute gefeiert wird.

mehr Informationen finden sie Hier